Change Places; Change lives – 12.04-19.04.2016 in Tartu, Estland

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Eine Woche voller spannender Momente, 26 neue Freunde aus ganz Europa, Spiel, Spaß, Gesang, Tanz, Action, neues Wissen und noch mehr Spaß.

So ungefähr kann man das Seminar „Change Places, change lives“ in Estland beschreiben, die Faina und ich vom 12. -19. April erleben durften. Stattgefunden hat der „Training course“ in einer Jugendherberge mitten im Wald in der Nähe von Tartu. Inmitten der fast unberührten Natur war es eine reine Freude über die Themen Migration und Jugendarbeit mehr zu erfahren. Es waren Teilnehmer aus 12 verschiedenen Ländern Europas dabei und auch vom Alter waren wir bunt durchmischt. Dennoch ist die Gruppe sehr schnell zu einem richtigen Team zusammengewachsen und bereits nach vier Tagen hatte man das Gefühl, als würde man sich schon Monate kennen. Nach einigen Kennenlernspielen und einem Kick Bike Ausflug am ersten Tag ging es am zweiten bereits thematisch los. Wir haben wichtige Begriffe und Institutionen kennengelernt, die etwas mit Migration und Flüchtlingen zu tun haben, es wurde eine Asylantragsstellung simuliert, sodass wir uns in die Lage eines Flüchtlings hineinversetzen konnten, es wurden Erfahrungen aus den verschiedenen Ländern ausgetauscht und Ideen gesammelt für mehr Integration. Das ganze verbunden mit viel Spiel und Spaß, sodass es nie langweilig wurde. Wir wurden viel gefordert und hatten die Möglichkeit, das Training aktiv mitzugestalten.

An einem Tag besuchten wir in Tartu ein Jugendzentrum, wo uns der Leiter des Refugee Centers etwas über seine Arbeit erzählte. Es war sehr interessant etwas über die Lage in Estland zu erfahren. Natürlich konnten wir auch die Stadt anschauen und sind abends sogar in einem Zirkus aufgetreten und haben eine sensationelle Feuershow gesehen.

Unsere größte Gruppenherausforderung kam dann aber am vorletzten Tag, als wir die Aufgabe bekamen, ein Spiel für 60 Elftklässler einer nahegelegenen Schule zu entwickeln und es am darauffolgenden Tag mit ihnen durchzuführen. Es musste einen Zusammenhang zu Migration, Flüchtlingen und Europäischer Mobilität haben.

In gutem Teamwork dachten wir uns einen Parcour mit 5 Stationen aus, an denen die Jugendlichen verschiedene Aufgaben erfüllen mussten. Die Aktion verlief dann auch (fast) reibungslos und alle waren zufrieden.

Auch die Abende waren immer sehr lustig und gesellig. Es gab eine International Night, an der wir uns an kulinarischen Köstlichkeiten und Getränken aus ganz Europa erfreuen konnten, einen Sauna-Wellness-Abend, sehr nette und lustige Spieleabende und zum Abschluss eine Barbecue-Abschieds-Party.

Im Großen und Ganzen war es eine unvergessliche Woche in der wir sehr viel gelernt haben, neue coole Leute getroffen haben und einfach eine geile Zeit mit viel Spaß hatten.